Warum du nicht auf Wix, Jimdo und co. setzen solltest, wenn du online Kunden gewinnen möchtest

Herzlichen Glückwunsch: Du hast den Entschluss gefasst das Projekt eigene Webseite anzugehen. Sicherlich stellst du dir jetzt die Frage für welche Plattform bzw. welches Content-Management-System du für die Umsetzung nutzen solltest.

Ich kann deine Ratlosigkeit sehr gut verstehen, schließlich gibt es zahlreiche Anbieter und oftmals kannst du auch gratis starten. Klingt verlockend oder?

Homepage-Baukästen wie Wix, Jimdo oder 1&1 erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, aber ob das wirklich immer die richtige Wahl ist, das möchte ich in diesem Artikel etwas genauer erklären.

Vorteile von Baukastensystemen, wie Wix, Jimdo, 1&1, etc.

  • Einfache Einrichtung
    Ein bedeutender Vorteil einer Baukasten-Webseite ist mit Sicherheit die einfache Einrichtung. In den meisten Fällen musst du dich nur bei dem jeweiligen Anbieter registrieren, wählst ein Design aus und schon kannst du deine Inhalte einfügen – ganz ohne Programmierkenntnisse. Stattdessen stellst du deine Webseite per Drag and Drop zusammen.
    Außerdem brauchst du dich nicht um einen Hoster und ein Hostingpaket kümmern oder irgendeine Software installieren.
  • Aktualisierungen etc.
    Zusätzlich übernimmt der jeweilige Anbieter meistens Aktualisierungen, Backups (also Sicherungskopien).

Nachteile

  • Eingeschränkte Individualität und Anpassungsmöglichkeit
    In der Regel sind zwar alle Standardfunktionen von den Anbietern abgedeckt, allerdings bist du in Bezug auf deine Individualität beim Design und beim Aufbau eingeschränkt. Und gerade das ist ja in der heutigen Zeit soooo wichtig. Schließlich gibt es nichts, was es nicht schon gibt und deshalb müssen wir uns mit Persönlichkeit und Individualität abheben und herausstechen.
    Bei Wix ist es außerdem nicht möglich, deine einmal gewählte Designvorlage zu ändern. Heißt: Du musst noch einmal von vorne anfangen, wenn du dein Design verändern möchtest.
  • Grenzen in der Funktionalität
    Viele meiner Kunden berichten davon, dass man mit einem Baukastensystem schnell an seine Grenzen stößt. Eine Teilnehmerin aus meinem Online-Kurs ärgerte sich z.B. darüber, dass sich der Footer bei ihrem Baukastenanbieter nicht personalisieren lässt. Dabei ist gerade der Footer noch einmal ein wichtiger Ort, um neben den rechtlichen Infos wie Impressum und Datenschutzerklärung weitere wichtige Informationen unter zu bringen. Der Nutzer hat sich bis hierher durchgekämpft. Deshalb solltest du ihm hier noch einmal eine Handlungsaufforderung mit auf den Weg geben.
    Nutzer von Baukastensystemen berichteten immer wieder, dass sie ziemlich schnell an ihre Grenzen stoßen z.B. wenn Tools anderer Anbieter, wie für das E-Mail-Marketing integriert werden sollen. Gerade die Newsletter-Integration ist wirklich wichtig, wenn du online mit deiner Webseite Kunden gewinnen möchtest.
  • Abhängigkeit vom Anbieter
    Die Abhängigkeit vom Anbieter ist ein weiterer Nachteil. Wenn der Anbieter seinen Service einstellt, umstellt oder die Kosten dafür erhöht, bist du aufgeschmissen. Während meiner Recherche bin ich auf einige Jimdo Nutzer gestoßen, die bemängelten, dass ihr System zurzeit nicht weiterentwickelt wird, sondern nur die neuste Baukastenkreation.
  • Einschränkungen bei der Suchmaschinenoptimierung
    Einige Systeme bieten keine Möglichkeit die notwendigen Meta-Daten für die Suchmaschinenoptimierung einzugeben. Eine Webseite, die online nur schwer gefunden wird, ist natürlich sinnlos.
  • DSGVO
    Immer wieder sehe ich z.B. Jimdo Seiten, die nicht wirklich DSGVO-konform sind. Da „funken“ ganz viele „Dinge“ nach draußen.

Genau aus diesen Gründen finde ich WordPress toll:

  • Flexibilität
    WordPress ist unheimlich flexibel, da sich das System durch sogenannte Plugins erweitern lässt. Ich arbeite am liebsten mit dem Divi-Theme. Hier stehen 40 Inhaltsmodule, wie Bild, Text, Slider, Video, Button, etc. zur Verfügung. Diese kann ich einfach per Drog und Drop auf der Seite einsetzen. Divi erinnert also an ein Baukastensystem, ist aber in den Möglichkeiten nicht so limitiert.
  • Unabhängigkeit
    WordPress ist ein Open-Source-Programm. Das bedeutet, dass der Quelltext öffentlich ist und von Dritten geändert und genutzt werden kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass WordPress also einfach eingestellt oder nicht weiterentwickelt wird, ist dementsprechend ziemlich gering, um nicht zu sagen 0%.
  • Kosten
    WordPress ist kostenlos. Die einzigen Kosten, die auf dich zukommen, sind Kosten für deine Domain und das Hostingpaket. Das Hostingpaket beinhaltet den sogenannten Webspace, also ein Stückchen Internet, auf dem wir unsere Seite bauen wollen.
  • Keine Programmierkenntnisse
    Auch bei WordPress sind keine Programmierkenntnisse notwendig, um deine eigene Webseite zu erstellen. Psst: Ich bin übrigens auch kein Programmierer.
  • Support
    WordPress hat eine unheimlich große Community. Im Internet findest du viele Tutorials und Artikel, falls du mal nicht weiterkommen solltest.
  • Google liebt WordPress
    Suchmaschinenoptimierung ist durch die Installation eines Plugins einfach umzusetzen.
  • DSGVO
    Mit wenigen Handgriffen lässt sich eine WordPress-Webseite mittlerweile DSGVO-konform erstellen.

Durch all diese Vorteile kann deine WordPress-Webseite passend zu deinem Unternehmen wachsen.

Du möchtest erstmal mit einer reinen Online-Präsenz starten? Kein Problem. Du willst nach und nach Blogartikel schreiben und einen Newsletter verschicken? Mit WordPress lässt sich das problemlos umsetzen, ohne aufwendig das System zu wechseln.  Du willst irgendwann einen Shop-integrieren? Auch das ist mit WordPress kein Problem.

Nach meinen Erfahrungen und Recherchen zu urteilen, starten (zu) viele Webseiten-Bastler mit einem Baukastensystem und wechseln dann zu WordPress, weil sie mit dem Baukasten an ihre Grenzen stoßen. Warum gehen so viele diesen Umweg, der Zeit, Geld und Nerven kostet?

Meiner Meinung nach, weil sich bis heute das Vorurteil hält, dass WordPress zu komplex, zu technisch, zu schwierig, zu anfällig gegenüber Hackerangriffen etc. sei. Das stimmt meiner Meinung nach nicht.
Wenn du es richtig angehst, dann wird deine WordPress-Webseite zu deiner besten Mitarbeiterin. Sie bahnt für dich Anfragen und Geschäfte an und schließt Verkäufe ab. Deine Webseite arbeitet 24 Stunden, 7 Tage die Woche ohne jemals krank zu werden oder Urlaub zu machen. Aber wie bei einer echten Mitarbeiterin muss deine WordPress Webseite gepflegt werden und zwar in Form von regelmäßigen Updates. Deine Webseite besteht nämlich aus 3 Komponenten: WordPress, Plugins und Theme.

  • WordPress ist das Content-Management-System. Es ermöglicht dir Texte und Bilder hochzuladen.
  • Plugins sind Funktionserweiterungen. Du möchtest zum Beispiel einen Kalender einbinden, damit potenzielle Kunden direkt bei dir Termine buchen können? Dann gibt es mit großer Wahrscheinlichkeit das richtige Plugin dafür.
  • Das Theme legt das Design deiner Webseite fest.

Diese drei Komponenten müssen regelmäßig geupdated werden. Mit einem Update werden z.B. Sicherheitslücken geschlossen und/oder neue Funktionen eingespielt.

Wenn du von Beginn an deine WordPress Webseite auf das richtige Fundament stellst, weißt, wie alles zusammenhängt, dann musst du auch keine Angst vor der Technik haben. Wenn du allerdings wahllos z.B. irgendwelche Plugins installierst ohne überhaupt zu wissen, was die können oder was dein Theme schon an Funktionen mitbringt, dann ist deine Seite natürlich anfälliger gegenüber irgendwelchen Wehwehchen.

Vergleiche deine WordPress Webseite mit Finanzbildung. Auch mit diesem Thema musst du dich auseinandersetzen, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Wissen ist eben Macht und anders ist das auch nicht mit WordPress.

Wenn du deine Webseite von Anfang an auf das richtige Fundament setzen möchtest, dann melde dich doch zu meinen Webseiten Powertagen an. Dort bekommst du vom 1.07. bis zum 05.07. einen Schritt für Schritt Fahrplan, den du brauchst, um mit deiner professionellen Webseite endlich zu starten. Gemeinsam legen wir vom 01. bis 05. Juli den Grundstein für deine professionelle WordPress Webseite.
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Fazit: Ein Baukastensystem eignet sich für alle Selbstständigen bzw. Unternehmer, die eine virtuelle Visitenkarte haben möchten, die eine online Präsenz wollen um z.B. auf Öffnungszeiten hinzuweisen. ABER, um online wirklich Kunden zu gewinnen, reicht ein Baukastensystem nicht aus.
Mein Tipp: überlege dir zuerst, was das Ziel deiner Webseite ist (Darüber sprechen wir auch bei den Webseiten Powertagen). Was soll deine Webseite können? Denke dabei nicht nur an heute und morgen, sondern auch weiter in die Zukunft. Möchtest du z.B. in ein paar Jahren passend zur Webseite einen Shop? Durch diese erste Überlegung vermeidest du Umwege und sparst Zeit, Geld sowie Nerven. Meine absolute Empfehlung kennst du ja 😉

Ahoi, ich bin übrigens Michela

ich zeige dir, wie du ohne Technik- und Programmier-Wissen deine eigene Webseite bauen kannst,
Außerdem gibt es bei mir Tipps, wie du mit deinem tollen Angebot besser gefunden und endlich sichtbar wirst.

Michaela Dyck

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