– The One Thing –

Warum du als selbstständige Mama dieses Buch unbedingt lesen solltest, um dein Business trotz weniger Zeit voran zu bringen.

Als ich die letzten Wochen krank war, hatte ich mal wieder die Gelegenheit ein Buch hervorzuholen, in das ich immer mal wieder reinschaue: „The One Thing“ von Garry Keller. Ich möchte gar nicht viel von deiner kostbaren Zeit in Anspruch nehmen, sondern teile sofort meine persönlichen Learnings mit dir:

1. Learning: One Thing

Der Titel sagt eigentlich schon alles aus: The One thing – also mache nur die eine Sache, die totale Priorität hat. Was mit anderen Worten soviel bedeutet wie: Nicht alle deine To-dos sind gleich wichtig.

Auf meiner To-do Liste steht heute zum Beispiel:

  1. Eine neue Seite für eine Webseite anlegen, die ich ehrenamtlich betreue.
  2. Newsletter verschicken.
  3. Kundenprojekte bearbeiten.
  4. Checken, warum meine Facebook-Anzeigen nicht laufen.

Ich war die letzten drei Wochen krank und konnte nicht arbeiten. Jetzt haben sich natürlich die Aufgaben angehäuft. Aufgaben, die auf den ersten Blick wichtig erscheinen, die jedoch mich und mein „Unternehmen“ nicht weiterbringen.

Jetzt könnte ich natürlich einfach so starten mit der ersten und wahrscheinlich einfachsten Aufgabe. Anschließend die Liste abarbeiten. Aber mit Sicherheit schaffe ich nicht alles bis ich meinen jüngsten Mitbewohner vom Kindergarten abholen muss. „Ach, die Facebook-Anzeigen kann ich am Abend auch noch machen“. Mittlerweile kenne ich mich. Wenn es nicht wirklich dringend ist, mache ich am Abend den Rechner nicht mehr an. Ich bin einfach fertig vom Tag und meine Konzentration lässt am Abend meist zu wünschen übrig. (siehe Learning 3)

Es klingt jetzt wahrscheinlich etwas hart und bitte verstehe mich nicht falsch, die erste Aufgabe ist mit Sicherheit wichtig, aber bringt sie mich und mein Unternehmen in diesem Moment weiter? Nein! Auch das Abarbeiten von Kundenprojekten bringt mich dauerhaft nicht weiter, sondern generiert nur für diesen Moment kurzfristige Einnahmen. Ich muss aber auch für die Zukunft Einkünfte generieren. Also muss ich priorisieren. Punkt 4. rückt an die erste Stelle, denn über Facebook-Anzeigen kann ich Interessenten für meine Webseiten Powertage generieren und damit potenzielle Kunden für die Zukunft gewinnen.

2. Learning: Lieber Singletasking statt Multitasking

Wie ist das bei dir? Wenn du arbeitest, betreibst du dann Singletasking, Multitasking oder Sequential Tasking?
Ich dachte immer ich wäre multitaskingfähig. Aber wenn du mal genau hinschaust, geht das ja gar nicht. Ich kann ja schlecht an diesem Blogartikel schreiben und zur selben Zeit eine Webseite gestalten oder einen Facebook Post schreiben. Ich könnte allerdings nebenbei einen Podcast einsprechen 😀 Das Ergebnis will bestimmt keiner hören.
Das heißt meistens betreibe ich Sequential Tasking: Ich wechsle also innerhalb kurzer Zeit zwischen verschiedenen Aufgaben hin und her. Also diesen Blogbeitrag schreiben, mittendrin noch mal schnell etwas bei Facebook posten, danach E-Mails beantworten und weiter geht es mit dem Artikel. Wo war ich doch gleich stehen geblieben?

Du ahnst es sicherlich: Der Wechsel zwischen den Aufgaben führt zu Reibungsverlusten. Laut Keller ist es besser, wenn du dich für einen längeren Zeitraum von der Außenwelt abschottest und an deiner wichtigsten Aufgabe arbeitest. Ich werde in Zukunft versuchen mir den Vormittag zu blocken, um mein „Unternehmen“ weiterzuentwickelen, also Produkte und Kursmaterial planen bzw. erstellen und mich erst am Nachmittag Kundenprojekten widmen.

3. Learning: Tageszeiten richtig nutzen

Erinnerst du dich noch an meine heutige, ursprüngliche To-do Liste? Ich bin mir sicher, dass ich das Thema Facebook-Anzeigen nicht bis 15.30 Uhr geschafft hätte. Ich hätte dann wieder eilig alles zusammengepackt und wäre zum Kindergarten gesaust und gedacht: Ach, das schaue ich mir an, wenn das Kind im Bett ist und ich so richtig Ruhe habe.

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich bin am Abend ziemlich ausgelaugt und fertig. Manchmal ruft das Sofa ganz laut nach mir. Ja, ich gebe diesem Ruf nach und habe dann am nächsten Tag noch mehr auf der To-do Liste und das wichtigste To-do immer noch nicht erledigt.

Geht es dir da manchmal ähnlich? Garry Keller empfiehlt deshalb in seinem Buch, das „One Thing“ einfach dann zu erledigen, wenn wir am meisten Energie haben. Bei mir ist das der frühe Morgen. Ich gehe lieber etwas eher ins Bett und stehe dafür etwas eher auf, wenn alle anderen Mitbewohner noch schlafen.

4. Learning: Welche eine Sache bringt dich wirklich weiter?

Was ist die eine Aufgabe, die alles andere (auch andere Lebensbereiche) einfacher oder sogar überflüssig macht? Im Fall von meiner To-do Liste (siehe 1. Learning) sind es ganz klar die Facebook-Anzeigen, wenn die funktionieren (würden), gäbe es mehr „automatisierte“ Teilnehmer für die Webseiten Powertage. Ich spare Zeit, die ich in andere Projekte, Kunden, Familie, etc. investieren kann. Wenn die Anzeigen nicht funktionieren, muss ich mich persönlich mehr einbringen, passende Seiten für Interviews recherchieren, die „Betreiber“ anschreiben, Gastartikel schreiben etc.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass du deine To-Dos nicht irgendwie abarbeiten solltest, sondern dir vorher überlegst, welche eine Sache dich tatsächlich weiterbringt. Erledige diese eine Sache zuerst und zwar dann, wenn dein Energielevel am höchsten ist. Reserviere dir dafür einen Timeslot und schalte in der Zwischenzeit alles ab, was dich ablenkt.

Ahoi, ich bin Michela

ich helfe dir als Mama dabei dein offline Business online zu bringen, um der Zeit gegen Geld Falle zu entkommen. Dadurch hast du mehr Zeit für deine Kinder und Familie.

Michaela Dyck

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